Siege in Waldkatzenbach und Hofheim für Schütz und Schneidawind

André Schütz war bereits am Samstag in Waldkatzenbach am Start und traf dort auf eine recht technische Runde über 18Km, die in seinem Fall viermal zu bewältigen war.

Gleich vom Start weg wurden einige Attacken gefahren und das Feld auseinandergezogen. Hier kam Schütz zunächst nicht ganz mit und schlug erstmal sein eigenes Tempo an. Mit zunehmender Renndauer kam er aber immer besser in Schwung. Nachdem er sich nochmals mit einigen Squeezy-Gels versorgt hatte, zog er das Tempo weiter an und fuhr bald, die zwischenzeitlich zersprengte Spitzengruppe wieder auf. Als er dann in der letzten Runde bereits auf Platz der lag, waren die beiden Führenden nur noch 30Sekunden vor ihm. Natürlich mobilisierte er nun nochmal alle Kräfte und schaffte 10Km vor dem Ziel den Anschluss. Ohne zu zögern fuhr er direkt vorbei und konnte seine Verfolger sofort distanzieren.

Bis ins Ziel verwaltete er seinen Vorsprung und konnte somit seinen ersten Saisonsieg feiern. Ebenfalls am Samstag startete Christian Schneidawind beim Haßbergritt in Hofheim. Und auch er konnte seinen ersten Saisonsieg einfahren. Gleich am ersten Anstieg forcierte er das Tempo, um seine Konkurrenten zu testen. Hier konnte nur der Vorjahressieger Sven Bauman (Sram Factory Team) mitgehen und gemeinsam fuhren sie einen komfortablen Vorsprung zum Rest des Feldes heraus. Auf den letzten Kilometern nutzte Schneidawind die Vorteile seines Criex Fullys und attackierte an einem holprigen Wiesen-Anstieg. Schnell hatte er eine kleine Lücke gerissen und versuchte nun das Tempo bis ins Ziel möglichst hoch zu halten. Da Baumann nicht locker ließ, konnte sich Schneidawind keinen Fehler leisten und musste bis zum Ende Vollgas fahren. Schließlich konnte er einen knappen Vorsprung ins Ziel bringen und das Rennen für sich entscheiden.

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